Wir stehen früh auf, weil wir heute einiges vorhaben. Ich muss gegen 8 Uhr am Morgen aufstehen, um zu telefonieren. Eine Unzeit für mich im Urlaub! Normal stehe ich gegen 6 Uhr am Morgen auf, aber 8 Uhr im Urlaub ist zu viel. Da ich den Übersetzerjob gezogen habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als unsere Internetrecherche hinsichtlich eventuell geschlossener Kanalabschnitte aufgrund mangelnden Wassers hin durch meinen Charme bei den Franzosen zu überprüfen. Die sagen, der Kanal sei uneingeschränkt nutzbar. Wasser fehlt keines, also wir müssen die große Route fahren. Ein Trostpflaster haben sie allerdings für mich: Die Schleuse öffnet erst ab 9 Uhr. Die Herren wissen es nicht, sie haben mein Frühstück gerettet. Ich bin wirklich noch sehr müde, als ich im Hafen an unseren Steg zurückkomme. Unsere netten Kölner Nachbarn von der Charlotte sind auch schon wach und die Hundebesitzer waren schon Gassi. Nun denn, wir pfeifen uns unseren Kaffee und unser Frühstück rein und machen uns bereit zum Ablegen. Unsere Teilzeitmitfahrer von der Josie sind schon um zehn vor neun an der Schleuse und brausen davon. Ich halte mit dem Schleusenwärter der Schleuse am Hafen noch einen kurzen Smalltalk und dann sind wir auch schon aus Toul raus.
Wir fahren durch die wunderschöne Landschaft des Endes der schiffbaren Mosel. Ich fahre erstmalig seit Bestehen meines Führerscheins eine längere Strecke. Es ist nicht viel, vielleicht ein paar Kilometer, aber dennoch, schließlich übernehme ich mit meinem Übersetzerjob noch das Funken mit der Schleuse und bin entsprechend mit Aufgaben betraut (kochen und sonstige Frauenarbeiten gehören natürlich auch dazu).
Wir versuchen heute unser sportliches Programm bis Nancy zu stemmen, schaffen es aber nicht ganz. In Neuves Maisons bekommen wir vom Schleusenwärter eine Fernbedienung, mit der wir die Schleusenöffnung aktivieren können. Jedoch funktioniert das bereits bei der zweiten Schleuse dieser Leiter von 18 nicht und wir verlieren eine Stunde. Wir fahren weiter und schleusen dann nach N° 5 wieder abwärts. Die Männer machen sich einen Spaß daraus und schleusen alleine. Nach Schleuse N° 6 abwärts kommt jemand von der VNF und teilt uns mit, es sei nun Feierabend und wir müssten uns einen Anlegeplatz suchen, weil wir vor 18 Uhr nicht mehr durch die Leiter durchkommen. Wir beschließen, nach Schleuse N° 8, mittlerweile bei Regen, mit Erdhaken anzulanden und uns was zu kochen. Insgesamt haben wir heute 21(!) Schleusen durchfahren. Zum Anlegen gibt es wieder Wodka Lemon und heute kochen wir Spagetti mit Thunfisch. Morgen früh um 9 Uhr sind wir wieder auf der Piste und es geht weiter Richtung Nancy.
Wir fahren durch die wunderschöne Landschaft des Endes der schiffbaren Mosel. Ich fahre erstmalig seit Bestehen meines Führerscheins eine längere Strecke. Es ist nicht viel, vielleicht ein paar Kilometer, aber dennoch, schließlich übernehme ich mit meinem Übersetzerjob noch das Funken mit der Schleuse und bin entsprechend mit Aufgaben betraut (kochen und sonstige Frauenarbeiten gehören natürlich auch dazu).
Wir versuchen heute unser sportliches Programm bis Nancy zu stemmen, schaffen es aber nicht ganz. In Neuves Maisons bekommen wir vom Schleusenwärter eine Fernbedienung, mit der wir die Schleusenöffnung aktivieren können. Jedoch funktioniert das bereits bei der zweiten Schleuse dieser Leiter von 18 nicht und wir verlieren eine Stunde. Wir fahren weiter und schleusen dann nach N° 5 wieder abwärts. Die Männer machen sich einen Spaß daraus und schleusen alleine. Nach Schleuse N° 6 abwärts kommt jemand von der VNF und teilt uns mit, es sei nun Feierabend und wir müssten uns einen Anlegeplatz suchen, weil wir vor 18 Uhr nicht mehr durch die Leiter durchkommen. Wir beschließen, nach Schleuse N° 8, mittlerweile bei Regen, mit Erdhaken anzulanden und uns was zu kochen. Insgesamt haben wir heute 21(!) Schleusen durchfahren. Zum Anlegen gibt es wieder Wodka Lemon und heute kochen wir Spagetti mit Thunfisch. Morgen früh um 9 Uhr sind wir wieder auf der Piste und es geht weiter Richtung Nancy.

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