Mittwoch, 28. August 2013

27. Reisetag: 27.08.2013 Ehrenbreitstein - St. Goar

Nachdem die Vorräte an Brot und Brötchen aufgefüllt sind, wird nochmals über das Bergen des Pfannendeckels beratschlagt. Wir entscheiden, den Deckel im Wasser zu lassen, denn ob man ihn noch mal ohne hygienische Bedenken wieder benutzen würde? Ich weiß es nicht, ich habe meine Zweifel.
Wir legen gegen 11 Uhr bei Rheinkilometer 591 ab und fahren den Rhein hinauf Richtung St. Goar, das soll unser heutiges Etappenziel sein (Rheinkilometer 557). Es ist heute viel Verkehr. Das kann daran liegen, dass wir durch Mosel und die Kanäle mit wenig Verkehr entwöhnt sind, oder einfach daran, dass es Werktag ist und der Rhein nun mal eine Binnenschiffahrtsstraße ist, die stark vom Güterverkehr geprägt ist.
Der viele Verkehr und das Schaukeln durch die Wellen anderer Schiffe bewegt uns auf der Unique in Gleitfahrt überzuwechseln. Wir sind dadurch natürlich schneller aber jetzt machen wir die Wellen!
Gegen 13 Uhr 20 legen wir dann in der Funboat-Marina in St. Goar an und kommen gleich ins Gespräch mit einem Bootsmenschen aus Eckernförde, der von dort aus ins Mittelmeer gefahren ist und sich nun auf dem Heimweg befindet. Es sind immer wieder interessante Gespräche und man kommt einfach schnell in Kontakt.
In der Funboat-Marina gibt es sanitäre Anlagen. Die Duschen kosten für 4 Minuten 1€, man glaubt gar nicht, wie lange 4 Minuten sein können. Der Hafenmeister lässt sich heute nicht blicken, wir versuchen an Strom ranzukommen, werfen 1€ in den Automaten, aber es tut sich nichts. Ich bin schon etwas säuerlich, weil mein Händi nach Futter schreit und nun kein Strom in Sicht ist. Aber plötzlich am Abend leuchtet die Uhr vom Backofen und Strom ist da. Alles bestens!
Wir steigen mit Moni und Chris - die ein paar Stunden später ankommen als wir- nach dem Anlegedrink auf die Burg Rheinfels rauf und genießen den Blick. In der Fußgängerzone, im Hotel Am Markt nehmen wir typisches deutsches Essen zu uns, Rheinischer Sauerbraten mit Rotkraut und Klößen und sind zufrieden. Den Absacker nehmen wir auf der Marlin und kommen auch wieder mit unseren Freunden über whatsapp in Kontakt.

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