Wir legen bei Moselkilometer 107,1 in Traben-Trarbach bei Nieselregen ab und haben zunächst 2 Stunden Wartezeit an der Schleuse Enkirch. Das liegt an einem uneinsichtigen Berufsschiffer, der ohne Aufforderung des Schleusenwärters einfach in die Schleuse einfuhr und zu Berg geschleust werden wollte. Ein Passagierschiff hatte sich offensichtlich vorher schon für die Bergschleusung angemeldet und hatte Vorrechte. Der Schleusenwärter wollte den Berufsschiffer (noch) nicht hochschleusen und der Berufsschiffer wollte die Schleuse nicht verlassen. Also eine klare Patt-Situation, die uns andere Boote zunächst zum Warten nötigte. Als uns das alles zu lang dauert, beschließen wir, die Sportbootschleuse zu nutzen und somit unsere Weiterreise zu sichern. Wir fahren bei Regen weiter in Richtung Cochem, Moselkilometer 51,3 und legen dort gegen 17 Uhr 30 an. Dort ist Weinfest und wir können nicht an den eigentlich vorgesehenen Stellen anlegen. Mangels Poller machen wir die Boote mit Erdhaken fest. Wir werden von erfahrenen Bootsfahrern gewarnt, dass nachts Schiffe durchdonnern und durch den Sog- und Wellenschlag (der übrigens hier zu vermeiden ist) die Erdhaken aus der Erde herausgezogen werden. Wir machen die Boote fest und begeben uns in die Stadt zum Essen. Uns wird ein tolles Feuerwerk geboten und wir beschließen den Abend nach diesem atemberaubenden Schauspiel.
Um 4 Uhr 20 werden Jürgen und ich vom Wellenschlag eines vorbeirauschenden Berufsschiffs geweckt. Wir schauen aus der Luke und stellen fest, dass unser vorderer Erdhaken samt Vor- und Mittelleine aus der Verankerung gerissen ist und unser Boot mit dem Bug rechtwinklig zum Ufer im Fahrwasser dümpelt. Alle Alarmglocken sind an, Adrenalin pur! Wir bergen den Erdhaken samt Leinen aus dem Wasser und ziehen das Boot ans Ufer und befestigen es erneut. Ein erneutes Einschlafen ist in dieser Nacht nicht mehr möglich. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir nicht wach geworden wären!
Um 4 Uhr 20 werden Jürgen und ich vom Wellenschlag eines vorbeirauschenden Berufsschiffs geweckt. Wir schauen aus der Luke und stellen fest, dass unser vorderer Erdhaken samt Vor- und Mittelleine aus der Verankerung gerissen ist und unser Boot mit dem Bug rechtwinklig zum Ufer im Fahrwasser dümpelt. Alle Alarmglocken sind an, Adrenalin pur! Wir bergen den Erdhaken samt Leinen aus dem Wasser und ziehen das Boot ans Ufer und befestigen es erneut. Ein erneutes Einschlafen ist in dieser Nacht nicht mehr möglich. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn wir nicht wach geworden wären!

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