Dienstag, 20. August 2013

19. Reisetag: 19.08.2013 Port de Houillon – Mittersheim

Am frühen Morgen fängt es zu regnen an, und die Sache sieht zunächst trostlos aus. Wir schauen uns im Internet den Regenradar an und stellen fest, dass es nur ein Regenband ist, das gegen 10 Uhr 30 bei uns durch sein müsste. Wir beschließen also, im Dorf einkaufen zu gehen und gemütlich zu frühstücken. Bis dahin dürfte der Regen vorbei sein und wir können losfahren. Gesagt, getan. Gegen 11 Uhr 30 legen wir bei Saarkanalkilometer 20, 23°C und etwas Regen ab.

Die heutige Etappe führt uns über 9 Schleusen vorbei am Ètang du Stock und unheimlich schönen anderen Weihern vorbei durch ein kurzes Stück Elsass wieder nach Lothringen. Wir stellen fest, dass die Schleusen ab dem Elsass renoviert werden und teilweise sogar neue Einfassungen erhalten haben. Insgesamt sind die automatischen Schleusen in den von uns befahrenen Kanälen mit wenigen Haltemöglichkeiten bestückt. Auf der einen Seite befindet sich meistens eine Leiter, auf der anderen Seite nur Poller auf der oberen Kante. Die Schleusen sind für Pénichettes gebaut, nicht für mehrere Boote. Deshalb auch die wenigen Haltepunkte.

Nach 9 Schleusen kommen wir gegen 16 Uhr 30 in Wittring, an einem kleinen Sportclubhafen (Club nautique l’eau reine) bei Saarkanalkilometer 52 an. Wir werden freundlich empfangen und kommen mit den Einheimischen schnell ins Gespräch.

Die Skipper gehen vor dem Abendessen noch mal auf Cachejagd am Kapellchen auf dem gegenüberliegenden Berg. Wir müssen noch mal recherchieren, was es mit dem Hundegrab von Snoopy dort auf sich hat. Wir Damen bereiten das Abendessen vor, nicht ohne dazu einen Kochwein zu genießen.

Diesmal gibt es Hähnchencurry mit Reis, die Segelfreunde kennen das schon. Von dem gekochten Kilo Reis werden wir noch die nächsten Tage zehren, denn der Jugendherbergstopf war voll. Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen und fallen hundemüde in unsere Kojen.

Wir zahlen für das Boot eine Anlegegebühr (Spende) i. H. v. 7€, fürs Duschen pro Person 2€. Strom geht nach Verbrauch, der hält sich für 2 Boote bei 2,50€ für die Nacht auch in Grenzen.

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