Sonntag, 4. August 2013

03.08.2013: 3. Reisetag: Brodenbach - Senheim



Abgelegt um 11 Uhr 15 bei Moselkilometer 27
Vorm Ablegen im Hafen in Brodenbach sahen wir schon einen großen Schubverband moselaufwärts fahren. Chris entfleuchte bereits ein „Sch…“.
OK. Alles hilft nichts, wir legen ab und fahren in Richtung Schleuse Müden. Der Schubverband hat Vorrang an der Schleuse. Wir melden uns an der Schleuse an und der Schleusenwärter teilt mit, dass er uns eventuell noch vor einem weiteren Berufsschiff schleusen will.
Wir sind entspannt und ankern vor der Scheuse Müden. Eine Schlauchbootbesatzung mit zwei Rüdesheimern begegnet uns. Wir haben sie schon am Vortag in einer Schleuse getroffen. Tatsächlich haben unsere Männer gemeinsame Bekannte mit den Schlauchbootfahrern. Die Welt ist klein. Wir bereiten unseren ersten Ankerdrink  – und die Erde ist keine Scheibe! – und es beginnt zu regnen. Die beiden Schlauchbootfahrer werden kurzfristig zu einem Drink und einem Mittagssnack eingeladen. Wir haben Bohnensalat, marinierte Karotten und Reste von Geflügelsteaks vom Vortag. Der Berufsschiffer kommt und wir müssen weiter vor dieser Schleuse warten. Insgesamt zwei Stunden liegen wir vor Anker. Unser Zeitplan ist etwas durcheinander geraten durch diese Wartezeiten.
Wir passieren dann Cochem und die Schleuse Fankel. Dieses Mal geht es etwas schneller an der Schleuse, aber unser ursprüngliches Etappenziel Zell an der Mosel können wir heute nicht mehr erreichen. In der Schleuse haben wir einen Kurzbesuch von zwei „Klotouristinnen“, die unsere Infrastruktur nutzen müssen, weil ihr Schlauchboot keine Toi aufweist. Wir legen im Hafen Senheim an, ein Hafen mit anschließendem Campingplatz, mit Infrastuktur, also Duschen, Toiletten und sogar einem kleinen Geschäft, in dem man sich mit den Dingen des täglichen Bedarfs eindecken kann.
Wir dürfen sogar auf unserem Boot grillen und das tun wir dann auch. Wir haben noch Fleischvorräte von zu Hause, die wir „abarbeiten“ wollen. Moni und ich bereiten einen Tomaten-Gurkensalat mit Feta und Oliven. Bei Bier und einem „Derren“ beschließen wir den Abend. Ein Hinweis noch in eigener Sache: Trotz bestmöglicher mobiler Ausstattung mit internem WLAN ist die Netzabdeckung im Moseltal anscheinend in den dünner besiedelten Gebieten sehr schwach. Meinen Blog schreibe ich zunächst offline, damit nichts vergessen wird und füge ihn dann bei besserem Netzzugang in die url ein. Auch das Hochladen der Screenshots des Tracks funktioniert nicht wie wünschenswert, aber dafür sind wir ja auch im Urlaub. Whatsapp dagegen funktioniert prima. Unsere Freunde sind immer auf dem Laufenden!

1 Kommentar:

  1. Auch wenn nicht alles nach Wunsch geht, immer gute Laune beibehalten.
    Euer Weg ist noch lang, aber "der Weg ist das Ziel"
    Weiterhin alles Gute .... Marlies & Horst

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