Donnerstag, 15. August 2013

15. Reisetag: 15.08.2013 Einville-au Jard – Parroy

Wir wollen heute einen gemütlichen Badetag einlegen und fahren eilig gegen 11 Uhr 20 bei Kanalkilometer 190,7 los. Hintergrund ist der, dass seit Nancy die Anzahl der Charterboote stark zugenommen hat und wir nicht mit ihnen gemeinsam schleusen wollen. Wir sind zwei Boote und aufeinander eingestimmt, da brauchts keine Komplikationen durch Charterboote. Da ein Charterboot gerade den Motor anließ um abzulegen, legen wir kurzfristig ab, um ihnen an der nächsten Schleuse zuvor zu kommen. Das klappt dann auch.

Wir passieren die beiden Schleusen nach Parroy problemlos und sind gegen Mittag dort. Der Ort bietet laut Flußführer Badegelegenheit im angrenzenden See und wir stimmen uns darauf ein, einen faulen Tag einzulegen, den wir uns verdient haben. In unserer Bilanz haben wir bereits 3 Tage erwirtschaftet, so dass wir uns diesen faulen Tag gönnen können. Nach dem Anlegen packen wir unseren Proviant aus und schmausen an Land auf einer Kanadabank, die zum Campingplatz gehört. Es kommen einige Charterboote dazu, legen wieder ab und wir beobachten dieses Treiben.

Reisen macht müde und wir machen auf der Wiese eine kleine Siesta. Die Capitainerie ist geschlossen, wir warten, bis die Chefin kommt. 5€ zahlen wir pro Boot pro Nacht plus Jetons für Strom und Wasser. Duschen und Toiletten sind in den 5€ inklusive. Wir haben wieder ein großes Los gezogen. Über die Liegegebühren in diesem Urlaub können wir uns wirklich nicht beschweren.

Nach unserer Siesta begeben wir uns an den Badesee und wollen noch einen Geocache suchen. Der Badesee ist ein schöner See, aber den Namen Badesee hat er eigentlich nicht verdient. Überall am Ufer wächst Schilf und es gibt kaum Gelegenheiten, ins Wasser zu gehen. Die wenigen Stege sind offensichtlich privat und eine Einstiegsstelle ziemlich veralgt. Dennoch kommt Luna auf ihre Kosten und kann nach Herzenslust ins Wasser springen und Stöckchen bringen. Der Rundweg ist leider kein Rundweg um den See herum, so dass wir dieselbe Strecke wieder zurück laufen. Das Gebiet ist jedoch schon alleine wegen der Vogelbeobachtungsstelle interessant zu erlaufen. Das lohnt sich auf jeden Fall!

Wir kommen gegen 20 Uhr am Abend zu unseren Booten und nehmen noch einen Salat zu uns. Wir veranstalten noch eine kleine dégustation, denn wir haben zwei verschiedene Feigenkonfitüren aus dem Intermarché mitgebracht, die nun um die Gunst des gekauften Käses ringen müssen. Zu einer Entscheidung sind wir leider heute nicht gekommen, der Test wird morgen früh mit Baguette fortgesetzt. Es ist ziemlich kalt heute abend und so ziehen wir uns bereits gegen 22 Uhr frierend in die Boote zurück. Gute Nacht, John-Boy, gute Nacht, Elisabeth!

1 Kommentar:

  1. Hallo Uschi.
    Ist Jürgen noch fit ?
    Lange nichts mehr von ihm gelesen.
    Ist wohl zu sehr angespannt.
    Euch Allen noch eine tolle Weiterfahrt.
    Grüße aus Bretzenheim u. Finthen .... Bis bald.

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